Von der Schmiererei zum Kunstwerk

Steigen Sie die Stufen des Rechberggartens hinauf. Sie verlassen den Rechberggarten oben angekommen links durch das Tor und folgen gleich dahinter rechts hinauf dem Weg noch ein paar Meter. Am nächsten Gebäude auf der rechten Seite sehen Sie die Undine an einer Mauer des Deutschen Seminars. Überqueren Sie die Wiese davor, um sie aus der Nähe zu betrachten.

Graffiti sind subversive Elemente von meist kurzer Lebensdauer; sie werden schnell wieder entfernt. Nicht so diese Strichfigur an der Wand des Deutschen Seminars, die «Undine» von 1978: Sie gilt heute als schützenswert und ist ein Kunstwerk. Selbst wie man die Undine interpretiert, hat sich gewandelt.

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Autorin: Carolina Morgan-Grap